// Fernradweg München-Venecia

Fernradweg München-Venecia

Der Fernradweg „München-Venezia“ verbindet Radgenuss und Alpenüberquerung bis zur Adria. Auf Radwegen, Radrouten oder kleinen Nebenstraßen erleben aktive Genussradler drei Länder mit ihren Tourismusregionen und vielen herausragenden Natur- sowie Kulturschönheiten. „München-Venezia“ führt von der Isarmetropole, den bayrischen Seen und Flüssen über das Tiroler Inntal und durch das UNESCO Weltnaturerbe Dolomiten und Treviso bis hin zu den Dogenpalästen und Kanälen der Lagunenstadt Venedig. Service rund um´s Rad entlang der gesamten Strecke leisten vielerorts Radfreundliche Gastgeber, Dienstleister und Transportbetriebe.

Gesamtlänge: ca. 510 Radkilometer


   

Die Reise im Detail:

1. Tag: Anreise nach München

Individuelle Anreise zum Ausgangshotel in München.
Bei früher Anreise nützen Sie die Zeit, um die Landeshauptstadt des Freistaates Bayern zu erkunden.

2. Tag: München – Bad Tölz, ca. 60 km

Sie verlassen die Isarmetropole München dem Fluss Isar folgend und tauchen gleich ein in unberührte Naturlandschaften. Der Fluss bleibt Ihr steter Begleiter auf dem Radweg Richtung Süden. Bald schon erreichen Sie Bad Tölz. Genießen Sie das Ensemble der Marktstraße mit seinen breitgelagerten Häusern.

3. Tag: Bad Tölz – Jenbach, ca. 70 km

Auch am heutigen Tag folgen Sie großteils dem Flusslauf der Isar, umrunden Sie den türkiesblauen Sylvensteinsee und weiter in die Ferienregion Achensee und zum gleichnamigen Gebirgssee. Wer möchte kann eine Schifffahrt auf dem Achensee unternehmen, bevor es weiter bergab ins Inntal geht und zu Ihrem heutigen Etappenziel Jenbach.

4. Tag: Jenbach – Mühlbach, ca. 90 km + Bahn

Von Jenbach radeln Sie auf dem gut ausgebauten Radweg dem Fluss Inn entlang in die Landeshauptstadt Tirols nach Innsbruck. Flanieren Sie durch die historische Altstadt, besichtigen Sie das bekannte "Goldene Dachl" oder machen Sie einen Ausflug auf den Bergisel mit seiner Sprungchanze oder dem Berg-Isel-Museum in Anlehnung an die Schlachten am Bergisel unter dem Oberbefehl des Freiheitskämpfers Andreas Hofer. Der erste anspruchsvolle Abschnitt der heutigen Strecke von Innsbruck bis auf den Brennerpass, der Grenze zwischen Österreich und Italien und zugleich Wasserscheide und Kulturachse, wird per Transfer mit der Bahn oder dem Bus zurückgelegt. Nur mehr einige Gebäude erinnern an die einstige Grenze. Vom Brenner radeln Sie auf der alten Bahntrasse in die Fuggerstadt Sterzing und weiter nach Franzenfeste und Mühlbach.

5. Tag: Mühlbach – Niederdorf/Toblach, ca. 60 km

Von Mühlbach führt ein gut ausgebauter RAdweg durch das Pustertal, vorbei an der Mühlbacher Klause, einem ehemaligen Grenzposten. Diese bildete einst ein antikes Tor zwischen den Provinzen Rätien und Norikum. Entlang des Flusses Rienz gelangen Sie nach Bruneck. Empfehlenswert ist ein Besuch des Volkskundemuseums in Dietenheim, welches das bäuerliche Leben in Südtirol, Kultur und Brauchtum dokumentiert. Von Brunneck radeln Sie auf dem Radweg entlang des Flusses Rienz bis nach Toblach, Ihrem heutigen Etappenziel.

6. Tag: Niederdorf/Toblach – Pieve di Cardore/Calalzo di Cadore, ca. 60 km

Heute folgen Sie dem Radweg auf der ehemaligen Dolomitenbahn durch das Höhlensteintal vorbei am Toblacher See und dem Kriegerfriedhof, der an den Ersten Weltkrieg erinnert. Kurz darauf eröffnet sich ein einzigartiger Panoramablick auf die Felsformation der Drei Zinnen, bevor Sie den Dürrensee erreichen. Leicht ansteigend führt der Radweg zur Granze der beiden Provinzen Bozen und Belluno. Nun rollen Sie auf der ehemaligen Bahntrasse gemütlich bergab und erreichen die Dolomitenstadt Cortina d´Ampezzo mit ihrer traumhaften Bergkulisse. Stetig leicht abwärts - zum größten Teil noch auf der ehemaligen Eisenbahnstrecke - fällt links der Blick auf den Gebirgsstock des Sorapis und rechts auf die Felsformationen der "Fünf Türme" (Clinque Torri). Durch das Boite-Tal radeln Sie weiter gen Süden zum Knotenpunkt Pieve/Calalzo di Cadore.

7. Tag: Pieve die Cardore/Calalzo die Cadore - Conegliano, ca. 95/105 km

Auf dem neu ausgebauten Radweg geht es nach Longarone. Diese Stadt wurde innerhalb kürzester Zeit neu aufgebaut, nachdem sie 1963 nach einem Felssturz in den Stausee durch eine Flutwelle überschwemmt wurde. Weiter geht es nach Conegliano.

8. Tag: Conegliano - Venedig, ca. 90/100 km

Sie lassen die Alpen hinter sich und radeln durch die Ebene nach Treviso. Immer wieder können Sie unterwegs Villen des italienischen Baumeisters Palladio bewundern, welcher vor allem hier, im unmittelbaren Einflussbereich der Seemacht Venedig, seine Prachtbauten vollendete. Auf der Zielgeraden Richtung Adria wird der Fluss Sile Ihr Begleiter nach Venedig Festland, von wo Sie zu einer ausgiebigen Erkundungstour der "Serenissima" mit all Ihren Prachtbauten aufbrechen können.

9. Tag: Venedig

Individuelle Abreise oder Möglichkeit zur Verlängerung


Anreise:

jeden Samstag von April bis September (genaue Starttermine auf Anfrage)

Mindestteilnehmerzahl: 2 Personen

Unsere Leistungen:

* Übernachtung in Hotels der 3*- und 4*-Kategorie (Achtung: Kurtaxe soweit fällig vor Ort zu bezahlen)
* Frühstücksbuffet
* Gepäcktransfer von Hotel zu Hotel
* Transfer Innsbruck - Brennerpass (Bahn/Bus)
* bestens ausgeareitete Routenführung
* ausfühliche Reiseunterlagen (Karten und Beschreibung, Sehenswürdigkeiten, wichtige Telefonnummern)
* telefonsiche Servicehotline für die Dauer der Radreise

Extras:


* Kurtaxe – soweit fällig, zahlbar vor Ort!
* 21-Gang Damen- oder Herrenfahrrad / 7-Gang Unisex Fahrrad mit Rücktritt (auf Anfrage; begrenzt)
* E-Bike (auf Anfrage; begrenzt)

Schwierigkeit:

mittel-schwer

Preis:

ab € 798,00 p.P.

 


Webcam zur Radstrecke:

Anfrageformular:

Information